Siedlerverein „Familienheim“ e.V.

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75 Jahre Siedlerverein Neye

Letzte Fahrt des Neye-Express – Verabschiedung Jürgen Kalina

 

Auf dem diesjährigen Sommerfest des Siedlerverein Neye e.V. gab es einen ‚großen Bahnhof‘ für Jürgen Kalina:

Der Lokführer zog mit seiner ‚Emma‘ den Neye-Express über viele Jahrzehnte in der Neye -und auch über die Grenzen der Hansestadt hinaus- unzählige Runden. Zahlreiche Kinder (auch Erwachsene in Brautkleidung wurden gesehen) fuhren in nunmehr 44 Jahren mit strahlenden Augen in diesem besonderen Fahrzeug. Nachdem Jürgen Kalina erst vor wenigen Wochen mit dem Heimatpreis der Hansestadt Wipperfürth 2025 ausgezeichnet wurde ist es jetzt für ihn an der Zeit, kürzer zu treten. Der Siedlerverein Neye, ältester Bürgerverein der Hansestadt hatte einen besonderen Abschied vorbereitet. Sämtliche Gäste des Sommerfestes begaben sich zur Straße und applaudierten langanhaltend dem vorbeifahrenden Neye-Express. Als besondere Geste erhielt Jürgen Kalina ein einmaliges Abschiedsgeschenk. Der Aquarellkünstler Henry Schellenberg hatte ein Bild des Neye-Express gemalt, welches jetzt dem sichtlich gerührten Lokführer Jürgen Kalina überreicht wurde.

 

Das Team des Siedlervereines Neye

 

 

 

 

 

 

 

Immer mit Freude und Arrangement dabei.

Beschreibung & Geschichte

Die Neyesiedlung liegt etwa 1,5 km nordwestlich vom Stadtzentrum Wipperfürth. Der Sportflugplatz Neye trennt die Siedlung von der Wupper. Die Schreibweise der Erstnennung war Neyden. Ihren Namen erhielt die Siedlung nach dem Bach Neye. Die Neye ist ein rechter Nebenfluss der Wupper. Er entspringt bei der Halveraner Ortschaft Dornbach, bildet die Grenze zu Wipperfürth und mündet in der Wupper. Kurz hinter dem Zusammenfluss mit dem zweiten Quellarm, der Neye II, wird der Fluss in der Neyetalsperre gestaut.

Bis Ende der 40er Jahre gab es hier nur ein paar Höfe, das Gebiet war landschaftlich geprägt. Dann beschloss die Stadt Wipperfürth auf Fürsprache und Drängen des Dechanten Joseph Mäurer, hier Baugrund freizugeben, um den vielen Kriegsvertriebenen eine neue Heimat anbieten zu können. So entstand die Wohnsiedlung Neye der Stadt Wipperfürth und mit ihr der Siedlerverein „Familienheim“ e.V.. Er wurde 1949 gegründet. Die Gründer des Vereins waren Siedler, die auf Kirchenland in Erbpacht wenige Jahre nach dem Krieg an der Neye ihr Eigenheim errichteten.

Bis heute vertritt der Siedlerverein „Familienheim“ e.V., welcher mit der älteste seiner Art im Stadtgebiet Wipperfürth ist, die Interessen der „großen“ und „kleinen“ Bewohner der Neye. Für einander da sein und miteinander leben, möge echter Familiengeist und Zusammenhalt lebendig bleiben.

 

 

 

 

Ortsschild
Gedenkstein
Neyekirche

Bürgerbusverein Wipperfürth e.V.

Seit dem 02.04.2024  gilt der neue Fahrplan des Bürgerbusses. Jetzt werden auch die neuen Haltestellen in der Neye angefahren.

Abfuhrkalender und Veranstaltungen